Die kanonische Strukturreferenz für den Frankfurter Flughafen. Wer den Aufbau versteht — Terminals, Luftseite, Landseite, Schengen-Zonen, SkyLine und Bahnhöfe — trifft bessere Entscheidungen bei Hotels, Umsteigen und Aufenthalten. Kein Reiseführer. Eine Strukturkarte.
T1 ist das ursprüngliche und größte Terminal. Es beherbergt die meisten Fluggesellschaften, alle vier T1-Hotels (Marriott, Sheraton, Hilton, HGI) und den ICE-Fernbahnhof. T1 ist in vier Piers unterteilt — jeder mit eigener Funktion.
T3 ist das neueste Terminal, per SkyLine mit T1 verbunden. Kein Hotel ist direkt an T3 angeschlossen. Jede T3-Strategie — ob Hotel, Parken oder Umsteigen — beinhaltet einen SkyLine-Transfer und eine Pflicht-Sicherheitsnachkontrolle.
Die Schengen/Non-Schengen-Grenze verläuft innerhalb von Terminal 1. Piers A und Z sind im Schengen-Bereich. Piers B und C sind im Non-Schengen-Bereich. Beim Zonenwechsel durchlaufen Sie eine Passkontrolle — aber Sie bleiben im Luftbereich. Passkontrolle bedeutet nicht Landseite. Bei der Einreise (Non-Schengen→Schengen) kann die EES-Erfassung für Nicht-EU-Reisende Zeit kosten. Bei der Ausreise (Schengen→Non-Schengen) ist die Kontrolle in der Regel schneller — es wird kein Visum geprüft.
Die SkyLine ist eine automatische Hochbahn, die T1 und T3 verbindet. Fahrzeit: ~8 Minuten. Takt: 2–3 Min. tagsüber, ~8 Min. nachts. Achtung: Jeder T1↔T3-Transfer erfordert eine Sicherheitsnachkontrolle am Zielterminal (CLM-008). Die reine Fahrzeit ist nicht die gesamte Transferzeit — Fußwege, Wartezeit und Kontrolle kommen hinzu. Die SkyLine-Wagen sind in Schengen/Non-Schengen geteilt — richtige Seite wählen. Nachts (23:00–04:00) fahren Ersatzbusse.
Der ICE-Fernbahnhof liegt unter The Squaire — direkt an T1 angeschlossen. Hilton und HGI befinden sich im Squaire-Komplex über dem Bahnhof. Der S-Bahn-Regionalbahnhof liegt ebenfalls unter T1, eine Ebene tiefer. Beide Bahnhöfe verbinden den Flughafen mit Frankfurt Hauptbahnhof (S-Bahn: ~12 Min., ICE: ~10 Min.) und dem deutschen Fernverkehrsnetz.